oktava

Oktava im Vergleich: Musik-Abos für Ihren Standort

Drei Wege, einen Standort mit Musik zu versorgen. Ein privates Streaming-Abo — die Bedingungen der Apps verbieten die geschäftliche Nutzung, und GEMA und GVL lizenzieren die Wiedergabe ohnehin. Ein klassischer B2B-Dienst — legal, aber die GEMA-Rechnung bleibt zusätzlich zur Dienstgebühr. Und Oktava — ein Katalog außerhalb der Repertoires von GEMA und GVL: Ein Abo ersetzt beide Posten.

Die drei Optionen nebeneinander

OptionLegal fürs Geschäft?Was Sie zahlen
Spotify oder eine andere private Streaming-AppNein. Die Verbraucherbedingungen verbieten die geschäftliche Nutzung — und die Musik ist Repertoire von GEMA und GVL, die Lizenz ist ohnehin fällig.Privater Abo-Preis — plus die Tarife von GEMA und GVL, plus das Risiko von Nachforderungen.
Klassischer B2B-Dienst (Soundtrack Your Brand und ähnliche)Ja — lizenziert für die geschäftliche Wiedergabe von Repertoiremusik.Dienst-Abo und die Tarife von GEMA und GVL — zwei getrennte Rechnungen.
OktavaJa — der Katalog ist weder bei der GEMA noch bei der GVL registriert; für ihn ist keine Lizenz nötig.150 € im Jahr. Das ist die gesamte Musikrechnung.

Die Tarife von GEMA und GVL sind öffentlich und hängen von Fläche und Nutzung ab — ein Café bis 75 m² zahlt für Hintergrundmusik vom Stream etwa 240–384 € im Jahr, noch vor einem Musikdienst. Die Aufschlüsselung steht auf unserer Kostenseite, unten verlinkt.

Warum ein privates Streaming-Abo den Standort nicht abdeckt

Ein Verbraucherkonto deckt privates Hören. Wiedergabe im Geschäft ist öffentliche Wiedergabe und wird von GEMA und GVL lizenziert; die Bedingungen der Apps verbieten die kommerzielle Nutzung privater Konten ausdrücklich. Dazu kommt die GEMA-Vermutung: Im Zweifel gilt gespielte Musik als Repertoire — belegen muss das Gegenteil, wer die Musik nutzt.

Was klassische B2B-Dienste tatsächlich verkaufen

Lizenzierte Dienste lösen das Problem der Nutzungsbedingungen ehrlich: Ihre Abos erlauben die geschäftliche Wiedergabe. Was sie nicht beseitigen, ist die Rechnung von GEMA und GVL — ihre Kataloge sind Repertoiremusik, die Tarife gelten also weiter. Zwei Posten, beide legitim.

Was Oktava ändert

Der Oktava-Katalog wird für den Dienst geschaffen und ist weder bei der GEMA noch bei der GVL registriert — für unseren Katalog gibt es keine Tarifposition, das Abo ist der gesamte Posten. Das Versprechen gilt für den Katalog: Läuft zusätzlich Radio, TV oder Spotify, gelten die Tarife dafür weiterhin. Zertifikat und Wiedergabeprotokoll dokumentieren, was tatsächlich läuft.

FAQ

Fragen, beantwortet

Darf ich Spotify im Laden wirklich nicht spielen?

Nicht mit einem Privatkonto. Spotifys Bedingungen verbieten die kommerzielle Nutzung, und die Musik ist Repertoire — die Lizenz von GEMA und GVL ist unabhängig von der App fällig.

Sind Dienste wie Soundtrack Your Brand ein schlechter Deal?

Sie sind legitim: lizenzierte geschäftliche Wiedergabe von Repertoiremusik. Aber die Rechnung von GEMA und GVL bleibt — bei Repertoiremusik zahlen Sie Dienst und Gesellschaften. Oktava streicht den zweiten Posten, weil der Katalog in keinem der Repertoires ist.

Wo ist der Haken bei Oktava?

Das Versprechen gilt für den Katalog, nicht für den Standort als solchen. Sobald Radio oder Spotify läuft, gelten die Tarife dafür wieder. Das Wiedergabeprotokoll zeigt, welcher Fall bei Ihnen vorliegt.

Diese Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und sind keine Rechtsberatung.

Kostenlos starten — 7 Tage

Keine Karte nötig. Der Player funktioniert offline. Ein Abo = ein Standort.

oktavaHintergrundmusik für Betriebe — außerhalb der Repertoires der Verwertungsgesellschaften